Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

"Schrank der Schriften" in der Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen zu Halle 
Rechte: Franckesche Stiftungen Halle

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Seminar Christlicher Orient und Byzanz
Orientalisches Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Telefon: 0345 5524076
Telefax: 0345 5529924076

Raum 3.12
Mühlweg 15
06114 Halle (Saale)

Mo: 08:30 - 12:00; 13:00 - 14:00
Mi: 08:30 - 12:00; 13:00 - 14:00
Fr: 08:30 - 12:00 (2-wöchentlich)

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Seminar Christlicher Orient und Byzanz

Aktuelle Information für die Studierenden des Seminars

Das Seminar Christlicher Orient und Byzanz wird am Montag, den 11.10.2021, von 10-12 Uhr eine Einführungsveranstaltung abhalten.

Angesichts der bestehenden Unklarheiten, die sich aus der Pandemiesituation ergeben, werden wir erst Anfang Oktober entscheiden können, ob diese Einführungsveranstaltung nur digital oder hybrid stattfinden kann.

Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte per e-mail bei Frau Prof. Horn unter folgender Adresse: . Ihnen wird dann ein Link zugeschickt.

Die Teilnahme wird allen Studierenden des Seminars empfohlen, sehr gerne auch unseren StudienanfängerInnen.

Orientalisches Institut im Mühlweg 15

Orientalisches Institut im Mühlweg 15

Orientalisches Institut im Mühlweg 15

Am Seminar Christlicher Orient & Byzanz widmen wir uns dem Studium und der Vermittlung von Wissen zu den vielfältigen Formen und Erfahrungen des Lebens, Denkens, Glaubens und Handelns der Christen im und aus dem Orient. Besondere Aufmerksamkeit erfahren hierbei die Christen und Christinnen, die zu den sogenannten orientalischen und orthodoxen Kirchen gehören.

Der zeitliche Rahmen unserer Forschungen erstreckt sich von den Anfängen des Christentums im jüdischen und hellenistischen Palästina zur Zeit Jesu über das Byzantinische Reich und das Osmanische Reich bis in die Gegenwart. Ohne eine solide Kenntnis der Entwicklungen, die in der Spätantike und während der byzantinischen Periode stattgefunden haben, lassen sich die Besonderheiten des orientalischen Christentums jedoch nicht verstehen.

Geographisch konzentriert sich unser Seminar auf den Nahen Osten und sein weiteres Umfeld, von Nordoastafrika bis in den Kaukasus und von Südosteuropa bis nach Indien und China. Das orientalische Christentum war schon immer ein ´Player´ im globalen Geschehen, was sich beispielsweise an den Missionsreisen den Westen der Apostel Petrus und Paulus ablesen läßt. Auch aktuell spielt die Präsenz orientalischer Christen im Leben Deutschlands, Europas, Amerikas und bis nach Ostasien und Australien hin eine zunehmend deutlicher werdende gesellschaftliche und politische Rolle. Diesen Entwicklungen gehen wir mit wissenschaftlichem Interesse nach.

Methodisch besonders wichtig für unsere Arbeiten sind Offenheit und Interdisziplinarität, philologische Exaktheit, historische Rekonstruktion und ein vergleichendes Herangehen an Forschungsquellen. Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Quellentypen, unter denen materielle Quellen und besonders Textquellen in einer großen Anzahl christlich-orientalischer Kernsprachen (Aramäisch, Syrisch, Armenisch, Georgisch, Koptisch, Äthiopisch/Ge'ez und Nubisch) und Referenzsprachen (besonders Griechisch und Arabisch) zu betonen sind.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte (in Auswahl) am Seminar liegen in der Identifizierung, Erschließung, Analyse und Publikation zentraler sowie bislang vernachlässigter Quellen, besonders im Bereich der Herausgabe und Zugänglichmachung von Textquellen durch die Erschließung und Publikation originalsprachlicher Quellen, deren Übersetzungen in moderne Sprachen (häufig ins Deutsche und Englische) und ergänzende oder begleitende Kommentare. Schwerpunkte liegen auch in der Erschließung des politischen und historischen Verhältnisses zwischen kanonischen Heiligen Schriften und einem noch bis in die Gegenwart weiterwachsenden Korpus apokrypher und hagiographischer Quellen; in der Untersuchung der Beziehungen des orientalischen Christentums zu seinen abrahamitischen Schwesterreligionen, mit besonderer Betonung der formativen Interaktionen in der Frühzeit des Islams und der polemisch-kompetitiven Dimensionen in Auseinandersetzungen zwischen Juden, Christen und Muslimen; in der Erforschung von Diversität und Intersektionalität im orientalischen Raum als Erkenntniszugang zum christlichen Bild von Mensch, Welt und Gesellschaft oder Germeinschaft; sowie in der Untersuchung der Herausforderung sowie der Entwicklung der Chancen, die die digitalen Geisteswissenschaften ("Digital Humanities") für ein "Kleines Fach" wie die Wissenschaft vom Christlichen Orient bieten können.

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