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Dokumente
Studienempfehlungen für die einzelnen Programme:
Bachelor (60 LP)
Studienempfehlung_BA_Christlicher_Orient_60LP.pdf
(63,8 KB) vom 06.07.2018
Bachelor (60 LP) mit Nahost (120 LP)
Studienempfehlung_BA_Christlicher_Orient_60LP_mit_BA_Nahoststudien.pdf
(62,9 KB) vom 06.07.2018
Bachelor (90 LP) mit Arabisch
Studienempfehlung_BA_Christlicher_Orient_90LP_Arabisch.pdf
(70,7 KB) vom 06.07.2018
Bachelor (90 LP) mit Griechisch
Studienempfehlung_BA_Christlicher_Orient_90LP_Griechisch.pdf
(71,9 KB) vom 06.07.2018
Master (45/75 LP)
Studienprogrammübersicht_MA_Christlicher_Orient.pdf
(40,3 KB) vom 06.07.2018
Master (45/75LP)
Modulhandbuch_MA_Zweifach_2018.pdf
(120,2 KB) vom 22.02.2019
Kontakt
apl. Prof. Dr. Armenuhi Drost-Abgarjan
Telefon: 0345 5524083
Telefax: 0345 5527123
armenuhi.drost@orientphil.u...
Mühlweg 15
06114 Halle (Saale)
Sprechstunde:
Donnerstag, 12.00 - 13.00 Uhr
Raum: 2.16
Link zur Anfahrt
Studienangebot
Das Studium des Christlichen Orients befasst sich mit den vielfältigen Formen des Christentums im Orient von den Anfängen bis zur Gegenwart. Das zu behandelnde Gebiet erstreckt sich geographisch vom Kaukasus (Armenien und Georgien) über den Vorderen Orient bis zum nordöstlichen Afrika (Ägypten, Sudan und Äthiopien) sowie nach Mittel- und Ostasien (entlang der Seidenstraße) und Indien. Am Vorabend des Islam war der Orient samt Nordafrika fast völlig christianisiert. Ohne das Orientchristentum ist die Entstehung des Islam nicht denkbar. Selbst die Vermittlung antiker Kultur und Wissenschaft an das Reich der Kalifen ist ein christliches Erbe. Der Oriens Christianus umfasst eine Vielzahl von Sprachen (Armenisch, Georgisch, christliches Arabisch, Syrisch, Koptisch, Nubisch, Äthiopisch) und Literaturen.
Das Fach „Wissenschaft vom Christlichen Orient“ ist ein kulturwissenschaftlicher interdisziplinärer Studiengang.
Für alle Studierenden wird vor dem Besuch der Veranstaltungen eines Semesters eine Studienberatung bei Frau Prof. Dr. Cornelia Horn dringend empfohlen.
Inhaltsverzeichnis
Struktur des Studiums im Bachelor
Zwei-Fach-Bachelor (90/90 LP)
- Zwei gleichwertige Studienprogramme mit jeweils 90 LP
- Die Studierenden können sich am Ende des Studiums entscheiden, in welchem der beiden Studienprogramme sie ihre Bachelorarbeit anfertigen möchten.
Fächerkombinationen
Das Bachelorfach Wissenschaft vom Christlichen Orient BA 90 kann mit allen BA 90-Fächern kombiniert werden.
Studieninhalt
Erläuterungen
Module bilden die Bausteine eines Studienprogramms. Sie sind inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheiten. Module können aus verschiedenen Lehr- und Lernformen bestehen (Vorlesung, Übung, Seminar, Projektseminar, Selbststudium, Projektarbeit etc.). Das Volumen der Module (in LP) bestimmt sich über den Arbeitsaufwand, den Studierende erbringen.
Ein Leistungspunkt (LP) entspricht dem Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Zu den Arbeitsstunden gehören der Besuch von Lehrveranstaltungen, die Vor- und Nachbereitungszeiten, Praktika, die Prüfungsvorbereitung, das Anfertigen von Referaten, sowie Haus- und Projektarbeiten.
Aus dem ASQ-Angebot der Uni werden insbesondere moderne Fremdsprachen, wissenschaftliches Schreiben, Präsentation und Argumentation empfohlen.
Für den Studienabschluss B.A. ist eine Bachelor-Arbeit obligatorisch. Bei der Kombination zweier Studiengänge mit je 90LP können Sie wählen, ob Sie die Bachelor-Arbeit in der Wissenschaft vom Christlichen Orient schreiben oder im Kombinationsfach.
Praktika werden in der vorlesungsfreien Zeit an christlichorientalischen kirchlichen Einrichtungen, wissenschaftlichen Institutionen, die sich mit dem Oriens Christianus beschäftigen, sowie Museen, Verlagen oder Medienanstalten im In- oder Ausland durchgeführt. Das Institut unterstützt seine Studierenden bei der Organisation der Auslandsaufenthalte.
Zulassungsvoraussetzungen
Voraussetzung zum Studium an der Martin-Luther-Universität ist eine
anerkannte Hochschulzugangsberechtigung (in der Regel Abitur).
Laut Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt haben auch besonders befähigte Berufstätige ohne Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit, über die Teilnahme an einer Feststellungsprüfung die Studienberechtigung für den Studiengang zu erlangen. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem folgenden Link: Hinweise zur Feststellungsprüfung.
Lateinkenntnisse sowie Lesekenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen sind erwünscht, jedoch nicht zulassungsrelevant.
Struktur des Studiums im Master
Ziel des Studienprogramms ist die Vermittlung kulturwissenschaftlicher, regionalkundlicher und sprachlicher Kompetenz für den Christlichen Orient. Studierende sollen zu selbständiger Arbeit mit Quellen in christlich-orientalischen Sprachen (Syrisch, Armenisch, christlich Arabisch: i. V. mit Griechisch, Koptisch, Georgisch, Äthiopisch) befähigt werden. Hinzu tritt die intensive Beschäftigung mit der Geistes- und Literaturgeschichte verschiedener orientalisch-christlicher Gruppen und Kirchengemeinschaften, sowie mit der allgemeinen Geschichte des entsprechenden Raumes. Das Studienprogramm vermittelt die Methoden und inhaltlichen Grundlagen, die das historische und systematische Verständnis von Problemen und Wissensfeldern in verschiedenen Bereichen und Epochen des Christlichen Orients ermöglichen.
Zwei-Fach-Master (75/45 LP)
Im Zwei-Fach-Master bestimmt das Studienprogramm, in dem die Abschlussarbeit verfasst wird, die Bezeichnung des Studienabschlusses. Wird die Master-Arbeit im Studienprogarmm Wissenschaft vom Christlichen Orient geschrieben, so heißt der Studienabschluss Master of Arts.
Fächerkombinationen
Wissenschaft vom Christlichen Orient kann kombiniert werden mit:
- Alte Geschichte
- Arabistik/ Islamwissenschaft
- Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit
- Archäologie und Kunstgeschichte des vorislamischen Orients
- Berufsorientierte Linguistik im interkulturellen Kontext
- Deutsch als Fremdsprache
- Deutsche Literatur und Kultur
- Englische Sprache und Literatur
- Ethnologie/ Social and Cultural Anthropology
- Evangelische Theologie
- Frankoromanistik
- Geschichte
- Gräzistik
- Hispanistik
- Historiche und Vergleichende Srachwissenschaft
- Indologie
- Interdisziplinäre Polenstudien
- Italianistik
- Japanologie
- Judaistik/ Jüdische Studien
- Klassische Archäologie
- Komparatistik: Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
- Kunstgeschichte
- Latinistik
- Philosophie
- Politikwissenschaft
- Prähistorische Archäologie
- Soziologie
- Südasienkunde/ South Asian Studies
Alle aufgeführten Kombinationsmöglichkeiten sind zulassungsfrei (ohne NC). Nähere Informationen zu den einzelnen Kombinationfächern entnehmen Sie bitte hier.
Studieninhalt
Zulassungsvoraussetzungen
Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang ist der Nachweis eines Bachelorabschlusses oder eines anderen Abschlusses einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder Berufsakademie.
Bewerberinnen und Bewerber, die ihr Zeugnis des ersten Studiums erst nach der Bewerbungsfrist erbringen können, reichen eine Fächer- und Notenübersicht über mindestens 2/3 der innerhalb des Gesamtstudiums zu erbringenden Leistungen mit den Bewerbungsunterlagen ein. Das Abschlusszeugnis kann dann noch im darauffolgenden Semester nachgereicht werden.
Darüber hinaus müssen folgende fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden:
- Nachweis eines Abschlusses im BA-Programm Wissenschaft vom Christlichen Orient bzw. eines anderen BA-Programms oder eines anderen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses in einer vergleichbaren Fachrichtung; insbesondere sind hier Studierende der Byzantinistik, Arabistik, Islamwissenschaften, Sprachwissenschaften, Theologie, Allgemeinen Religionswissenschaft, Altertumswissenschaften, Orientalischer Archäologie und Kunst und ggf. historischer und gesellschaftswissenschaftlicher Fächer, soweit sie entsprechende Vorkenntnisse erworben haben, angesprochen.
Über die Vergleichbarkeit entscheidet in Zweifelsfällen der Studien- und Prüfungsausschuss.
- Nachweis über Vorkenntnisse in einer Sprache des Christlichen Orients (vorrangig Altgriechisch, Armenisch oder Arabisch) bei Studienbeginn;
- Wenn im Studienprogramm die Masterarbeit abgelegt werden soll, muss der Nachweis über Kenntnisse in einer 2. Sprache des Christlichen Orients (z.B. Hebräisch, Griechisch, Arabisch, Armenisch, Syrisch) bis spätestens zum Beginn der Masterarbeit nachgewiesen werden.
In der jeweiligen Sprache muss ein Nachweis über Universitätskurse im Umfang von mindestens 15 LP oder der Nachweis von entsprechenden Prüfungen (z.B. Graecum, Hebraicum) erfolgen.
Über die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen (z.B. Kenntnisse in anderen christlich-orientalischen Sprachen/ Erwerb der Kenntnisse im außerschulischen und -universitären Bereich) entscheidet in Zweifelsfällen der Studien- und Prüfungsausschuss.