
Kontakt
Prof. Dr. Cornelia Horn
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Telefax: 0345 5527123
cornelia.horn@orientphil.un...
Mühlweg 15
06114 Halle (Saale)
MESROP Arbeitsstelle für Armenische Studien

Verschiedene Chatschkar (Kreuzsteine)
Im Jahre 1998 wurde das interdisziplinäre “MESROP Zentrum für Armenische Studien“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Rahmen des gemeinsamen Memorandums zur kulturellen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit des Landes Sachsen-Anhalt und der Republik Armenien in Wittenberg gegründet. Sein Ziel war und ist die Stärkung der Armenologie in Deutschland. Als internationale, für Deutschland einzigartige Forschungseinrichtung unterstützt es deutsche und armenische Wissenschaftler/innen bei der gemeinsamen Arbeit auf dem breitgefächerten Feld der Studien zur armenischen Sprache, Kultur und Geschichte, einem unverzichtbaren Teil des Weltkulturerbes.
Internationales Renommee erlangte das Zentrum durch die Weltkonferenz „Armenien 2000“ und die Ausstellungen „Der Gerettete Schatz der Armenier aus Kilikien“ (Halle—Athen—Libanon, 2000) und „Schriftkunst und Bilderzauber“ zum 500. Jubiläum des armenischen Buchdrucks (Halle und Mainz, 2012). Das MESROP Zentrum initiierte den Ersten Deutschen Armenologentag in Berlin, die DFG-Workshops zu Komparativen Studien der deutsch-armenischen Literatur und die Gründung der deutsch-armenischen Forschungs- und Begegnungsstätte „Lepsiushaus“ in Potsdam. Seit 2024 erscheint unter der Leitung von Prof. Dr. Horn, der neuen Direktorin des Mesrop Zentrums, die armenologische wissenschaftliche Buchserie Armenian Texts and Contexts, die international aufgestellt ist. Diese Serie realisiert zum ersten Mal das Ziel einer Feder führenden Mitwirkung des Mesrop Zentrums im Bereich armenologischer wissenschaftlicher Publikationen.
Seit 2006 ist das Zentrum als Arbeitsstelle in Halle präsent. Es gab den Impuls für den Partnerschaftsvertrag der MLU mit der Staatlichen Universität Jerewan (2008). Damit sind die traditionellen Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Armenien, die bereits vor dem Ersten Weltkrieg einen Höhepunkt erreicht hatten, doch danach nahezu völlig abgebrochen waren, wieder auf einer neuen Ebene möglich geworden.